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Was ist eine Firewall

Eine Firewall ist ein Sicherheitssystem, das verwendet wird, um den Datenverkehr zwischen einem lokalen Netzwerk und dem Internet zu kontrollieren und zu schützen. Sie dient als Barriere zwischen dem Internet und dem lokalen Netzwerk und verhindert, dass unerwünschte oder schädliche Verbindungen hergestellt werden.

Es gibt verschiedene Arten von Firewalls, von denen die meisten in Software- oder Hardwareform vorliegen. Hardware-Firewalls sind in der Regel spezielle Geräte, die an den Router oder das Modem des lokalen Netzwerks angeschlossen sind und den Datenverkehr kontrollieren, indem sie bestimmte Regeln festlegen. Software-Firewalls hingegen sind Programme, die auf dem Computer oder dem Server des lokalen Netzwerks installiert werden und den Datenverkehr überwachen und kontrollieren.

Firewalls werden häufig in Unternehmen und Organisationen verwendet, um den Zugriff von außen auf das lokale Netzwerk zu beschränken und die Sicherheit zu erhöhen. Sie können jedoch auch für den privaten Gebrauch verwendet werden, um den Schutz des eigenen Computers oder Heimnetzwerks zu verbessern.

Eine Firewall kann auf verschiedene Arten eingesetzt werden, um den Datenverkehr zu kontrollieren. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Filtern, die bestimmte Arten von Verbindungen blockieren oder zulassen, je nachdem, ob sie als sicher oder unsicher eingestuft werden. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Regeln, die festlegen, welche Verbindungen zugelassen werden und welche nicht.

Insgesamt ist die Verwendung einer Firewall eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, um den Schutz von Netzwerken und Computern zu erhöhen und unerwünschte oder schädliche Verbindungen zu verhindern. Es ist wichtig, regelmäßig die Firewall-Einstellungen zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie auf dem neuesten Stand sind, um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.

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Das Darknet

Das Darknet ist ein Teil des Internets, der nicht über die normale Suchmaschinen-Infrastruktur zugänglich ist und der daher oft als "versteckter" Teil des Internets bezeichnet wird. Es wird häufig von Menschen genutzt, die Anonymität und Privatsphäre wünschen, und es gibt viele Gründe, warum Menschen das Darknet nutzen, von legalen Aktivitäten wie dem Schutz ihrer Privatsphäre bis hin zu illegalen Aktivitäten wie dem Kauf von gestohlenen Daten oder dem Handel mit illegalen Waren.

Das Darknet wird häufig über sogenannte "Darknet-Browser" wie TOR (The Onion Router) zugänglich gemacht, die es ermöglichen, die Identität des Nutzers zu verschleiern und die IP-Adresse zu verbergen. Diese Browser ermöglichen es den Nutzern, sich frei im Darknet zu bewegen, ohne von den normalen Suchmaschinen und Websites gefunden zu werden.

Das Darknet birgt jedoch auch Risiken, insbesondere für diejenigen, die sich illegalen Aktivitäten widmen. Da das Darknet nicht von den normalen Regeln und Gesetzen des Internets reguliert wird, kann es ein Ort sein, an dem illegalen Aktivitäten und Kriminalität ungehindert florieren. Es gibt auch Berichte über Betrug und Scams im Darknet, bei denen Nutzer ausgenommen werden, indem sie gestohlene Waren oder Dienstleistungen erwerben.

Insgesamt ist das Darknet ein komplexes und manchmal gefährliches Phänomen, das sowohl legale als auch illegale Aktivitäten umfasst. Während es für manche Menschen eine Möglichkeit darstellt, ihre Privatsphäre zu schützen und sich frei im Internet zu bewegen, birgt es für andere Risiken und kann als Ort für kriminelle Aktivitäten missbraucht werden. Es ist wichtig, sich immer bewusst zu machen, welche Risiken mit dem Zugriff auf das Darknet verbunden sind, und sich gut zu informieren, bevor man sich auf das Darknet einlässt.

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Insolvenz / Firmenbewertung / Wertermittlung

Unternehmensbewertung
Was ist der Wert eines Unternehmens?

Eine Firma steht zum Verkauf, ein Gesellschafter tritt aus der Firma aus, die Unternehmensnachfolge wird geplant, die Firma ist insolvent, es wird ein Kredit benötigt - dies sind nur einige Gründe für eine Unternehmensbewertung. 

Meist betrachtet der Inhaber den Wert seiner Unternehmung anders als ein Kaufinteressent. Der Verkäufer hat zumeist viel Herzblut in den Aufbau und die Weiterentwicklung der Firma investiert und möchte die im Verkaufspreis widergespiegelt haben.

Ein Kaufinteressent kalkuliert nüchtern, er möchte sicherstellen, dass die Investition sich rentiert.

Dies trifft ebenso auf die IT Landschaft der Firma zu. Hier helfen ich den Wert der IT zu ermitteln. Dabei sind unterschiedliche Werte zu berücksichtigen

  • Zeitwert,
  • Wiederbeschaffungswert,
  • Verkehrswert,
  • Anschaffungswert

Dabei werden viele Faktoren herangezogen

  • Zeitwertfaktor
  • Gebrauchswertfaktor
  • Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

Ich erstelle ein Gutachten für Ihre IT Landschaft um belastbare Zahlen dafür zu erhalten.


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Security-Awareness-Trainings

Security-Awareness-Trainings

Security-Awareness

Bedeutung: Aus dem Englischen übersetzt-Sicherheitsbewusstsein ist das Wissen und die Einstellung, die Mitglieder einer Organisation zum Schutz der physischen und insbesondere informativen Vermögenswerte dieser Organisation besitzen. (Wikipedia)

Einfacher gesagt, ein Bewusstsein zu schaffen, dass viele Gefahren in der Geschäftswelt lauern. Schnelles unüberlegtes Handeln zu sehr großem Schaden führen kann.

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Das klassische Schulungsangebot greift hier zu kurz

Die täglichen Angriffsmeldungen in den Medien haben viele Unternehmen aufgeschreckt. Sie setzen auf Security-Awareness-Trainings, um die Mitarbeiter für die zunehmenden Spear-Phishing-Attacken zu sensibilisieren. Doch greifen die klassischen Schulungsangebote zu kurz, da sie sich auf Präsenzschulungen, E-Learnings und Webinare zur Vermittlung theoretischen Wissens beschränken. Die Teilnehmer erfahren dabei, wie Phishing-Angriffe ablaufen, wie gefälschte E-Mails aussehen und wie sie bei einer Attacke reagieren sollen. Damit wird ausschließlich das rationale Denkvermögen geschult – das bei einer Angriffssituation im Alltag jedoch gar nicht ausschlaggebend ist.

Da Spear-Phishing-Angriffe ausschließlich auf das schnelle Denken von Opfern zielen, sollten zusätzlich die theoretischen Security-Awareness-Trainings um praktische Phishing-Simulationen erweitert werden.

Diese nutzen echte Unternehmens- und Mitarbeiterinformationen, um authentische Attacken nachzustellen. Fällt ein Mitarbeiter auf eine gefälschte E-Mail herein, landet er direkt auf einer interaktiven Erklärseite. Dort erhält er sukzessive Aufschluss, auf welche verdächtigen Merkmale er hätte achten sollen: von Buchstabendrehern in der Adresszeile über die Verwendung von Subdomains bis hin zu zweifelhaften Links.

Spear-Phishing-Simulationen sind sehr effektiv, weil sie den „The Most Teachable Moment“ eines Mitarbeiters nutzen. Da sein Fehlverhalten direkt deutlich wird, geht er künftig vorsichtiger mit eingehenden E-Mails um – und schaut genau hin, bevor er automatisch klickt. Dabei empfiehlt es sich, die Simulationen regelmäßig zu wiederholen und zu aktualisieren. So wird nachhaltig das schnelle Denksystem gestärkt, das für die spontanen Klicks auf Spear-Phishing-Mails verantwortlich ist. Zudem sollten die Trainings an den persönlichen Lernbedarf der Mitarbeiter angepasst werden und eine kennzahlenbasierte Erfolgsmessung ermöglichen.

Beispiel-Mail

Autoritätshörigkeit:

Wenn der Abteilungsleiter zur Projektabsprache einlädt, sollte sich jeder Mitarbeiter rechtzeitig über die Teilnahmebedingungen informieren. Auch hier wird das Öffnen des entsprechenden Links dem E-Mail-Empfänger zum Verhängnis.

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Den Grund dafür beschreibt der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahnemann in seinem Bestseller „Schnelles Denken, langsames Denken“. Darin wird zwischen zwei Denksystemen des Menschen unterschieden. Das rationale Denken trifft seine Entscheidungen langsam und nach systematischer Prüfung eines Sachverhalts. Es wägt objektive Fakten ab und folgt der Vernunft. Das schnelle Denken hingegen läuft unterbewusst und automatisch ab. Es basiert auf subjektiven Erfahrungswerten und trifft impulsive Entscheidungen, die von Emotionen geleitet werden.

An Selbstwirksamkeit appellieren

Trotz ausgefeilter IT-Sicherheitstechnik bleibt der Mensch die größte Schwachstelle, wenn es um den Angriff mit gefälschten E-Mails geht. Dies sollten die Unternehmen ihren Mitarbeitern klar machen, bevor sie mit den Spear-Phishing-Simulationen starten. Die Beschäftigten dürfen keineswegs das Gefühl bekommen, dadurch von ihrem Arbeitgeber kontrolliert zu werden. Wer an die Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit der Mitarbeiter appelliert, legt den Grundstein für eine nachhaltige IT-Sicherheitskultur im Unternehmen.

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„We craft high quality resources for people like us. We share our knowledge and create content that matters.“

— Thomas Balla, Founder

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